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Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie wies in den vergangenen Jahren in Deutschland erhebliche Steigerungsraten auf. Die Einsatzmöglichkeiten der oberflächennahen Erdwärme zum Heizen bzw. die thermische Nutzung des Untergrundes zum Heizen und Kühlen von Wohn- und Gewerbebauten werden mittlerweile von den bauvorbereitenden Planerteams fast wie selbstverständlich für Neubauprojekte, aber auch für die energetische Sanierung von Bestandgebäuden diskutiert, geprüft und umgesetzt.
Die oberflächennahe Geothermie ist in Deutschland am Markt angekommen. Dabei scheinen insbesondere für mittlere und größere Bauprojekte die "Berührungsängste" der Bauherren bezüglich eines Einsatzes der Erdwärme bzw. einer thermischen Nutzung des Untergrundes deutlich abgenommen zu haben. Ein klares Zeichen, dass sich oberflächennahe Geothermie / thermische Nutzung des Untergrundes rechnen und auch das Vertrauen in die Anlagentechnik deutlich zugenommen hat.
Aufgrund der geringen Störanfälligkeit, wegen der hohen Lebensdauer, aber auch aufgrund genehmigungsrechtlicher Randbedingungen (u.a. in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hansestadt Hamburg) werden bei der oberflächennahen Geothermie überwiegend geschlossene geothermische Wärmequellensysteme (Erdwärme-sonden und Energiepfähle) realisiert.
Die H.S.W. GmbH Rostock ist mit ihrem Partner seit 6 Jahren intensiv im Bereich der Planung und Fachbauleitung von Erdwärmeanlagen tätig (u.a. Energiepfahlanlage Silo 4 + 5 Stadthafen Rostock, Bürohäuser Berlin Spreedreieck, NCC Hanoi) und hat seit dieser Zeit 40 GRT in Deutschland begleitet bzw. durchgeführt.
Wegen der aktuell vermehrten Umsetzung mittlerer bis großer Erdwärmesonden - bzw. Energiepfahlanlagen hat auch die Nachfrage bezüglich der Durchführung von Geothermal Response Tests deutlich zugenommen, sodass die Entscheidung getroffen wurde, eine moderne eigene Messeinheit zur Durchführung von Geothermal Response Tests anzuschaffen. Im Ergebnis einer umfassenden Auswertung der bisherigen Response Tests wurde für die Neuentwicklung ein geregelter Wärmeeintrag mittels speicherprogrammierbarer Steuerung (SPS) realisiert.
Die Planung und der Aufbau der neuen mobilen GRT-Einheit erfolgten im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit der auf den Messgerätebau und automatisierte Umweltmessungen spezialisierten Ingenieurbüro igf Rostock.
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